Die Europäische Union investiert rund 200 Millionen Euro in Grönland, vor allem in die Infrastruktur und den Abbau kritischer Rohstoffe. Zudem wurde eine gemeinsame Erklärung von der EU, Grönland und Dänemark unterzeichnet. Dies ist von Bedeutung, da es die strategische Position der EU in der Zusammenarbeit mit der autonomen Insel stärkt. Die Partnerschaft setzt zudem ein starkes Signal gegen den Druck aus den USA.

Grönland steht zunehmend im Mittelpunkt geopolitischer Spannungen. US-Präsident Donald Trump hat deutlich gemacht, dass sein Land weiterhin Anspruch auf Grönland erhebt, und gedroht, Strafzölle gegen europäische Länder zu verhängen, sollten diese nicht dem Verkauf der Insel an die USA zustimmen. Sowohl Grönland als auch Dänemark lehnen derartige Bestrebungen der USA jedoch entschieden ab. Die Europäische Union betont das Selbstbestimmungsrecht der Einwohner Grönlands sowie die Position Dänemarks, zu dem die Insel offiziell gehört.
