Am 21. Februar 2026 feierten wir den internationalen Tag der Muttersprache der UNESCO. Der Erhalt und Schutz sprachlicher und kultureller Vielfalt wird dadurch mehr in den Fokus gerückt – von Minderheitensprachen bis hin zu Dialekten. Der internationale Tag der Muttersprache wurde 1999 von der UNESCO eingeführt, um auf die Bedeutung von Muttersprache und sprachlicher Vielfalt hinzuweisen. Heute werden weltweit rund 7.000 Sprachen gesprochen, von denen mindestens 40 Prozent bedroht sind.
Auch in Österreich ist die sprachliche Landschaft beeindruckend vielfältig. Rund 250 Sprachen werden hierzulande gesprochen. Neben Deutsch als Staatssprache sind Kroatisch, Ungarisch, Slowenisch, Tschechisch, Slowakisch, Romani sowie die Österreichische Gebärdensprache staatlich anerkannte Minderheitensprachen. Neben Sprachen im engeren Sinn spielen Dialekte eine wichtige Rolle. Sie spiegeln regionale Identität, Geschichte und Alltagskultur wider. Ihr Erhalt hängt stark davon ab, dass sie aktiv gesprochen und weitergegeben werden. Der internationale Tag der Muttersprache bietet daher Gelegenheit, über den Wert von Sprache nachzudenken und ihre wichtige Rolle im Zusammenleben zu erkennen.

